Neue Hoffnung für Wallenwein

Mit einer überarbeiteten Elektronik seines Skoda Octavia WRC startete Sandro Wallenwein in die Rallye Niederbayern und konnte von Begin an das Tempo der Spitze mitgehen.

07.09.2006 11:53 Autor: MH
  • ZUFRIEDEN: Sandro Wallenwein freut sich über aufstrebende Form

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An dritter Position liegend attackierte Sandro immer stärker und fühlte sich mit seinem Skoda sichtlich wohl. Doch plötzlich gab es einen Schlag und es bildete sich ein Plattfuß hinten links auf der siebten Prüfung.

 

„An einer Rinne zog es uns den Reifen von der Felge, wodurch wir 50 Sekunden verloren haben“ ärgerte sich Sandro. Doch an Aufgeben wurde keine Sekunde gedacht. Im Gegenteil, das Team startete eine furiose Aufholjagd, die mit einem tollen fünften Gesamtrang belohnt wurde. Ohne diesen Zeitverlust, wäre ein zweiter Gesamtrang möglich gewesen, doch das „wäre/wenn“ hilft ja bekanntlich nicht viel. An der Spitze fuhr Matthias Kahle wie an einer Schnurr gezogen seine Bahnen und festigte mit dem neuerlichen Sieg seine Spitzenposition in der Meisterschaft. Dahinter landeten die beiden Toyota Corolla WRC Piloten und Anton Werner im Porsche 911.

 

Doch dank der tollen Zeiten und der neugefundenen Harmonie zwischen Fahrer und Fahrzeug ist das Team sehr zufrieden: „Die Modifikationen an der Elektronik haben sich super bewährt. Das Auto hat nun ein viel breiteres Drehzahlband erhalten und ist dadurch „fahrbarer“ geworden. Die „Hopp oder Topp“ Einstellung, sprich volle Leistung oder überhaupt keine, ist weg und dieses Fahrverhalten gibt mir viel Vertrauen. Für die Zukunft bin ich sehr optimistisch, denn auch bei dem in knapp vier Wochen stattfindenden Lauf in Pößneck (Rallye Thüringen am 29./30. September) treffen wir auf ähnliche Strecken und die scheinen uns gut zu liegen“, strahlte Sandro am Abend.