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30.05.2006 | 10:05 | Autor: MH

Erste Punkte für Honda S2000

Der im Winter von Honda Fugel neu aufgebaute Honda S2000 konnte am vergangenen Wochenende bei der Rallye Erzgebirge seine erste Platzierung im deutschen Rallyesport verbuchen.

Honda-Motorsport-Koordinator Andreas Mansfeld mit Copilot Klaus Hartmann erreichten den zweiten Rang in ihrer Klasse, hinter dem Honda Civic Type-R von Vizemeister Michael Abendroth/Peter Huber. Strömender Regen und matschglatte Straßen sorgten für schwierige Bedingungen auf den ersten Prüfungen. Trotzdem behaupteten Mansfeld/Hartmann sich mit dem im Rallyesport ungewöhnlichen Hecktriebler zunächst auf Rang zwei.

 

In der dritten Prüfung sorgten Abendroth und Mansfeld in der Zielkurve für Unterhaltung der Zuschauer, aber während Mansfelds 360°-Dreher folgenlos blieb, hatte Abendroth weniger Glück und beschädigte Kühler und Auspuff bei seiner Einlage, verlor dabei aber weniger Zeit.

 

Am Samstagmittag begannen die Prüfungen abzutrocknen, trotzdem fuhren die meisten Piloten zu Beginn der zweiten Schleife mit Intermediate-Reifen. Mansfeld kam auf der Zuschauerprüfung Grünhain in die Nähe der Zeiten von Abendroth, auf der längsten und schnellsten WP schaffte der S2000- Fahrer die erste Bestzeit - gleich mit 13 Sekunden Vorsprung.

 

Beim zweiten Durchgang von Grünhain setzten Abendroth/Huber auf Slickreifen und waren damit eine Sekunde schneller als die immer besser zurechtkommenden Mansfeld/Hartmann. Sie hatten beschlossen, kein Risiko einzugehen, um den in der Gesamtwertung vor ihnen liegenden Sven Tröger mit einem alten Gr.H- Civic noch abzufangen, und sich daher wieder für Intermediate-Reifen entschieden. Der Himmel drohte erneut, seine Schleusen zu öffnen. Der Regen setzte aber erst fünf Minuten nach der letzten Sonderprüfung ein.

 

Auf dieser letzten Prüfung zeigte sich das Potential des S2000: Klassenbestzeit mit 15 Sekunden Vorsprung und 13. Gesamtzeit waren ein überzeugender Abschluss dieses ersten richtigen Wettbewerbstests.

 

Mansfeld/Hartmann waren sehr zufrieden im Ziel: "Glückwunsch an Michael Abendroth und Peter Huber zum Klassensieg, bei den nassen Bedingungen waren sie nicht zu schlagen. Bei einer trockenen Rallye mit schnellen Prüfungen sollten wir aber ihr Tempo in Zukunft mitgehen können. Danke an Kumho für die schnellen Intermed-Reifen, danke an H&R für das verbesserte Fahrwerk und natürlich Danke an Honda Fugel, der dieses Projekt überhaupt erst ermöglicht hat und uns so ein schönes, zuverlässiges und schnelles Auto gebaut hat."

 

Die besten Bilder der Rallye Erzgebirge...

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