Vorschau: Eifel-Frühling in Kempenich

Nach dem letzten Kracher-Wochenende steht am kommenden Samstag gar keine Rallye auf dem Terminplan. Aber am Sonntag – nach dem Kirchenläuten – geht es im Eifeldorf Kempenich rund.

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Nach dem letzten Kracher-Wochenende steht am kommenden Samstag gar keine Rallye auf dem Terminplan. Aber am Sonntag – nach dem Kirchenläuten – geht es im Eifeldorf Kempenich rund.

Die 38. Rallye Kempenich wird als Rallye 70 ausgetragen und zählt als erster Lauf zum DMSB Rallye Cup in der Süd-Region. Zwei Start-Ziel-Prüfungen und ein Rundkurs sind je zweimal zu durchfahren, das ergibt insgesamt kurvenreiche 55 WP-Kilometer, fast komplett aus Asphalt, der aber an vielen Stellen wetterbedingt rutschig sein dürfte. Während der Auftaktsprint für Zuschauer schwer erreichbar ist, bieten die beiden anderen Prüfungen viele schöne Zuschauerplätze, zum Beispiel in der Ortsdurchfahrt Mannebach. Der Start des ersten Fahrzeuges erfolgt am Sonntag um 12.01 Uhr. Die Prädikate für zahlreiche regionale Meisterschaften und für die Youngtimer-Rallye-Trophy bescheren mehr Starter als die neue bundesweite Serie – stolze 135 Teams haben sich angemeldet! 

Als Safety Car fährt Dirk Riebensahm seinen Peugeot 208 T16 durch die Eifel, ehe der hohe Favorit Frank Färber mit der Startnummer 1 auf seinem Gruppe-H-Evo 8 den Wettstreit eröffnet. Färber hat die „Kempenich“ schon siebenmal gewonnen, diesmal sitzt - nach mehrjähriger Pause – wieder seine Frau Carmen neben ihm. Voraussichtlich werden die Strecken nass und schmierig sein; dann dürften die Allrad-Piloten Michael Bieg, Frank Schlinck, Nils Kühle, Helmut Beckmann (alle Mitsubishi) und Uwe Kriegeskotte gute Chancen auf einen Podestplatz haben. Die Hecktriebler hoffen natürlich auf trockene Pisten, ihr Aufgebot lässt den Fans das Wasser im Mund zusammenlaufen: Georg Berlandy (mit Peter Schaaf bei dessen Heimspiel) im Gruppe-4-Kadett GTE mit 16V-Motor, Walter Gromöller und der Belgier Rainer Hermann mit ihren Ascona 400, Thomas Kleinwächter und Andreas Gerst mit zwei Gruppe-4-Ford Escort RS 1800, Karlheinz Braun und Jürgen Lenarz mit BMW M3 sowie Michael Küke im Porsche 911. Aber auch die Fronttriebler können sich sehen lassen; Christoph Schleimer trägt die Nummer 3 auf seinem Opel Astra Kit Car, Sandro Wallenwein führt erstmals den Peugeot 208 R2 aus, und Christian König möchte mit dem Citroen C2 so weit vorn landen wie die letzten Jahre.

Anlaufpunkt für Fahrer und Zuschauer ist die Leyberghalle (Navi: 56746 Kempenich, Leyberggasse); dort werden auch die Programmhefte verkauft. Da der Platz rund um die Halle eng ist, empfiehlt es sich, in der Ortsmitte zu parken und die paar Schritte zur Halle zu Fuß zu laufen. Und noch ein Tipp: Der Schnee, der jetzt noch in der Eifel liegt, wird bei angekündigten Temperaturen von 15 bis 18 Grad wegschmelzen, deshalb sind Gummistiefel kein schlechtes Gepäck beim Ausflug nach Kempenich.

Mehr Infos unter www.msc-kempenich.de