Loeb nach Überschlag: „Es ist frustrierend“

Ein Überschlag auf der achten Etappe beendete die Sieghoffnungen von Dakar-Neueinsteiger Sebastien Loeb. Jetzt geht es für ihn nur noch darum, Erfahrungen für das nächste Jahr zu sammeln.

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  • Trotz des heftigen Überschlags konnte Sebastien Loeb das Ziel erreichen

    Trotz des heftigen Überschlags konnte Sebastien Loeb das Ziel erreichen

Ein Überschlag auf der achten Etappe beendete die Sieghoffnungen von Dakar-Neueinsteiger Sebastien Loeb. Jetzt geht es für ihn nur noch darum, Erfahrungen für das nächste Jahr zu sammeln.

Der erste Tag in den Dünen brachte die Wende. Auf fast jedem Untergrund gilt Sebastien Loeb als nahezu unschlagbar, außer eben auf Sand. Hier fehlt dem Rekord-Weltmeister die nötige Erfahrung, die seine Konkurrenten auszeichnet. Prompt tappte Loeb in eine Falle.

In einem breiten Flussbett knallte der Peugeot-Pilot mit hoher Geschwindigkeit in eine Senke und überschlug sich mehrfach. Sein Buggy wurde schwer beschädigt, doch Loeb gelang es zusammen mit Beifahrer Daniel Elena, das Auto wieder fahrbereit zu machen.

„Den Kühler an unserem Auto hat es am heftigsten erwischt. Wir konnten ihn reparieren und wieder mit etwas Wasser füllen. Außerdem mussten wir die beiden Hinterräder wechseln. Als wir weiterfahren wollten, merkten wir, dass auch an der Achse etwas nicht stimmte. Also das gesamte Werkzeug wieder auspacken und noch mal reparieren. Nach einem Zeitverlust von mehr als einer Stunde konnten wir die Etappe dann endlich fortsetzen“, schilderte Loeb.

Durch den Unfall fiel er vom ersten auf den achten Platz zurück. Die Hoffnungen auf einen Überraschungssieg sind vorbei, aber an eine vorzeitige Heimreise denkt der Elsässer nicht.

„Wir sind hierhergekommen, um Erfahrung zu sammeln“, so Loeb. „Ok, die erste Woche verlief besser als gedacht und wir lagen in Führung. Die jetzige Situation ist natürlich nicht so schön, zumal es nur zehn Kilometer vor dem Ende der Prüfung passierte. Es ist schon ziemlich frustrierend, aber so ist das Leben.“