Ärger bei X-raid: Chicherit mag den Buggy nicht mehr

Weil Guerlain Chcherit mit dem Buggy von X-raid nicht mehr weiterfahren will, muss die Truppe von Sven Quandt das Auto aus der Dakar zurückziehen.

Autor: 
  • Guerlain Chcherit ist von der Konkurrenzfähigkeit des X-raid-Buggys enttäuscht

    Guerlain Chcherit ist von der Konkurrenzfähigkeit des X-raid-Buggys enttäuscht

Weil Guerlain Chcherit mit dem Buggy von X-raid nicht mehr weiterfahren will, muss die Truppe von Sven Quandt das Auto aus der Dakar zurückziehen.

Während die Konkurrenz von Peugeot das Tempo vorgibt, herrscht bei X-raid dicke Luft. Guerlain Chicherit hat sich entschieden, nicht mehr an den Start gehen zu wollen. Als Gründe für den überraschenden Abbruch, gab er die Ergebnisse der vergangenen Tage und seine heutige schlechte Startposition an. Für X-raid war die Teilnahme des Buggys ein reiner Test unter Wettbewerbsbedingungen. 

„Wir alle, auch Guerlain, wussten von Anfang an, dass der Buggy noch nicht konkurrenzfähig ist und nur wenige Testkilometer absolviert hatte“, so X-raid Teammanager Sven Quandt. „Er selbst hatte uns nach dem letzten Test vor der Dakar das 'GO' für eine Teilnahme gegeben. Unsere Mechaniker haben viel Arbeit investiert, um den Buggy an den Start zu bringen. Seine Entscheidung ist für alle eine große Enttäuschung und ein Rückschlag in der Entwicklung. Die gestrige Etappe hat gezeigt über welches Potenzial der Buggy verfügt - bis zu einem technischen Defekt konnte Guerlain in den Top-10 mitfahren.“

Chicherit verabschiedete sich mit den Worten: „Ich bin zutiefst enttäuscht, aber unter den gegebenen Umständen muss man seinen Kopf benutzen und nicht das Herz: Sicherheit steht an erster Stelle.“ – Was der Franzose damit meint, wird er Quandt sicherlich in aller Ausführlichkeit erklärt haben.

 

GALERIE: Die Bilder der Dakar 2016


Mehr Bilder ansehen ...