Kleinschmidt soll X-raid-Buggy auf die Sprünge helfen

Nachdem der X-raid Buggy bei der Dakar ungeplant aus dem Rennen genommen werden musste, geht die Entwicklung des zweiradangetriebenen Fahrzeuges weiter. Unterstützung kommt von Jutta Kleinschmidt und ihrer Beifahrerin Tina Thörner.

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Nachdem der X-raid Buggy bei der Dakar ungeplant aus dem Rennen genommen werden musste, geht die Entwicklung des zweiradangetriebenen Fahrzeuges weiter. Unterstützung kommt von Jutta Kleinschmidt und ihrer Beifahrerin Tina Thörner.

Ende 2014 begann X-raid mit dem Buggy-Projekt und wagte sich damit auf völlig neues Terrain. Bis dahin wurden in der Werkstatt in Trebur nur allradbetriebene Fahrzeuge entwickelt und gebaut. Durch die derzeitige Entwicklung der technischen Reglements beschäftigt sich X-raid mit dem zweiradbetriebenen Fahrzeug.

Jutta Kleinschmidt, die 2001 als erste Frau die Dakar gewann, kann auch auf eine mehrjährige Buggy-Erfahrung zurückblicken. So bestritt sie mehrfach die Dakar in einem Schlesser Buggy und 2003 im Volkswagen Tarek. Bei X-raid ist sie keine Unbekannte: 2006 und 2007 ging sie bei mehreren Veranstaltungen im BMW X3 CC an den Start.

„Der Buggy ist für uns ein wichtiges Projekt und leider fehlen uns wichtige Kilometer. Dass wir Jutta für das Projekt gewinnen konnten, ist ein wichtiger Schritt – sie kennt sich nicht nur mit zweiradangetriebenen Fahrzeugen aus, sondern auch mit der Entwicklung von Rennautos. Da wir derzeit nicht abschätzen können, wie sich die technischen Reglements in der Zukunft gestalten, werden wir uns weiter mit der Zweiradtechnologie befassen. Natürlich arbeiten wir auch weiter am Mini ALL4 Racing, um ihn schneller und noch konkurrenzfähiger zu machen“, so Teamchef Sven Quandt.

Kleinschmidt wird erstmals bei der Abu Dhabi Desert Challenge (1. bis 7. April) mit dem X-raid Buggy an den Start gehen.