Baumschlager nimmt WRC-Herausforderung an

Mit noch größerer Motivation sieht Raimund Baumschlager dem Beginn der Österreichischen Rallyemeisterschaft entgegen. Für den Dominator der letzten Jahre wird es eine Saison in einer neuen Rolle: Er wird der große Jäger sein, nicht mehr der Gejagte.

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Mit noch größerer Motivation sieht Raimund Baumschlager dem Beginn der Österreichischen Rallyemeisterschaft entgegen. Für den Dominator der letzten Jahre wird es eine Saison in einer neuen Rolle: Er wird der große Jäger sein, nicht mehr der Gejagte.

Der Rollentausch ist eine Folge eines geänderten Reglements, welches erstmals auch WRC-Autos in Österreich zulässt. Mit diesem Schritt soll die heimische Meisterschaft für Zuseher und Fans noch attraktiver gemacht werden. Eine Änderung, der auch Baumschlager zustimmte, auch wenn dadurch die Titelverteidigung und der 14. Meistertitel zur schwierigen Aufgabe werden.

„Bei einer Fahrerbefragung stimmte die Mehrheit dafür, und auch für mich gab es kein Zögern, wenn es dem Sport dient“, sagte Baumschlager.

Gemeinsam mit Partner Skoda und seinen Sponsoren hat Baumschlager beschlossen, sich dieser Herausforderung zu stellen. Der Oberösterreicher geht weiterhin mit seinem Fabia R5 an den Start und tritt damit erstmals nicht in der höchsten, zugelassenen Fahrzeugkategorie an.

Aus Sicht von Baumschlager sind durch die höhere Leistung und das geringere Gewicht World Rally Cars rund zwei Sekunden pro Wertungskilometer schneller. „Für die Rebenland Rallye würde das nach 17 Prüfungen einen Vorsprung von 5:40 Minuten bedeuten“, erklärt er. Für den Oberösterreicher steht also fest, „bisher mussten wir gewinnen, jetzt können wir gewinnen! Das nimmt mir auch etwas Druck und gibt mir zusätzliche Motivation. Ich freue mich auf ein spannendes Jahr.“