Sechster Arctic-Sieg für Salo

Zum bereits sechsten Mal gewinnt Juha Salo die Arctic Lapland Rally in Finnland. Dabei profitierte er vom Pech von Jarkko Nikara, der bis zur letzten Wertungsprüfung das Feld am Polarkreis anführte. Für eine kleine Sensation sorgte der Japaner Hiroki Arai, der Gesamt-Dritter wurde.

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Zum bereits sechsten Mal gewinnt Juha Salo die Arctic Lapland Rally in Finnland. Dabei profitierte er vom Pech von Jarkko Nikara, der bis zur letzten Wertungsprüfung das Feld am Polarkreis anführte. Für eine kleine Sensation sorgte der Japaner Hiroki Arai, der Gesamt-Dritter wurde.

Insgesamt 145 Nennungen gingen ein für die Arctic Lapland Rally und Yazeed al-Rajhi und sein Beifahrer Michael Orr klebten die Startnummer 1 auf den Ford Fiesta WRC. Weit kam das Duo beim Finnischen Saisonauftakt nicht, da schon in der Auftaktprüfung das Getriebe streikte. An die Spitze setzte sich völlig überraschend Jarkko Nikara im Mitsubishi Lancer Evo IX, der seit dem heimischen WM-Lauf pausierte und den neunfachen Finnischen Meister Juha Salo hinter sich halten konnte.

In der allerletzten knapp über 50 Kilometer langen Wertungsprüfung fiel jedoch die Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg zugunsten von Juha Salo, der am Steuer seines Peugeot 208 T16 den sechsten Erfolg am Polarkreis feierte. Nikara konnte die Prüfung aufgrund von auftretenden Aufhängungsproblemen nicht beenden. Auf Position zwei erreichte somit Teemu Asunmaa im R4-Subaru das Ziel vor dem Japanischen Markenkollegen Hiroki Arai, der für eine Überraschung sorgte.

Der Österreicher Walter Mayer und Beifahrer Bernhard Ettel kamen in ihrem Peugeot 208 T16 über Gesamtrang 46 nach einer Gesamtfahrzeit von 2:27:12,1 Stunden nicht hinaus. Nur fünf Positionen dahinter beendete das Deutsche Duo Tom Hanle/Michael Kölbach den Start rund um Rovaniemi in ihrem Ford Fiesta R2. Weit dahinter auf Position 84 kam Claude Ruiz Picasso ins Ziel. Der Sohn des Malers Pablo Picasso konnte bei der dritten Teilnahme das Ziel nun endlich erreichen. 

Nicht am Start erschienen ist persönlichen Gründen Gregory Berezkin. Der Russe sollte mit einem Ford Fiesta R5 mit der Startnummer 35 an den Start gehen mit dem ehemaligen WM-Starter Evgeny Novikov auf dem Beifahrersitz. Beifahrer Dominique Savignoni hingegen trat mit einem Subaru an und konnte mit dem Australischen Beifahrer Tracey Dewhurst das Ziel auf dem 96. Gesamtrang erreichen.

Endstand Arctic Lapland Rally 2016:

01. J. Salo/M. Salminen (Peugeot 208 T16) 2:02:35,8
02. T. Asunmaa/J. Halttunen (Subaru Impreza WRX R4) +0:50,0
03. H. Arai/P. Hall (Subaru Impreza WRX) +2:27,2
04. J. Vainionpää/M. Juntunen (Citroën DS3 R5) +2:29,1
05. M. Eskelinen/A. Kapanen (Mitsubishi Lancer WRC) +2:49,9
06. M. Lehessaari/M. Lukka (Skoda Fabia R5) +3:04,8
07. S. Pärn/J.s Morgan (Ford Fiesta R5) +3:18,4
08. V. Ruokanen/T. Pallari (Mitsubishi Lancer Evo X) +3:49,1
09. J. Eronen/V. Mäkelä (Skoda Fabia S2000) +4:34,8
10. J. Kasi/H. Ania (Ford Fiesta S2000) +6:10,2