FIA: RGT ist noch am Leben!

Auch wenn es bislang offenbar keine Interessenten an der Meisterschaft gibt, hält die FIA weiterhin am RGT-Cup fest.

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  • Die Zukunft des RGT-Cups ist ungewiss

    Die Zukunft des RGT-Cups ist ungewiss

Auch wenn es bislang offenbar keine Interessenten an der Meisterschaft gibt, hält die FIA weiterhin am RGT-Cup fest.

Mit dem RGT-Cup wollte die FIA den RGT-Fahrzeugen eine eigene Plattform bieten. Das Interesse war zunächst groß, doch das Technische Reglement für die Sportwagen sorgte für große Kritik. Zu teuer seien die Autos und auch nicht konkurrenzfähig genug, um den Aufwand zu rechtfertigen.

Entsprechend klein war das Feld im Premierenjahr. Im Grunde setzte es sich lediglich aus den beiden Franzosen Francois Delecour und Romain Dumas zusammen.

Als Delecour sich mit einem Peugeot 207 S2000 für die anstehende Rallye Monte Carlo anmeldete, verbunden mit den Worten „R-GT ist jetzt schon Vergangenheit“, wähnten viele bereits das Ende der Serie gekommen.

Doch bei der FIA hält man weiterhin am RGT-Cup fest. Zwar gibt es noch keine angemeldeten Teilnehmer, aber die fünf Termine wurden vom Weltverband unlängst bestätigt. Gefahren wird in Monte Carlo (WM), beim Circuit of Ireland (EM), bei der Ypern-Rallye (EM), auf Korsika (EM) und das Finale findet erneut im schweizerischen Wallis statt.

Porsche RGT bei der Rallye Monte Carlo