Peterhansel baut Führung aus

Volkswagen kann den nächsten Etappensieg einfahren, doch an der Spitze regiert weiterhin Mitsubishi-Pilot Stephane Peterhansel.

  • VORN: Stéphane Peterhansel liegt in Führung

Volkswagen kann den nächsten Etappensieg einfahren, doch an der Spitze regiert weiterhin Mitsubishi-Pilot Stephane Peterhansel.

Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz entschieden das dritte Teilstück dieser neuen Veranstaltung innerhalb des Marathon-Rallye-Kalenders, das von Baia Mare (Rumänien) nach Debreczin (Ungarn) führte, für sich und sind im Gesamtklassement Fünfte.

 

Mit Problemen hatten auf der dritten Etappe dagegen Carlos Sainz/Michel Périn zu kämpfen. Die Gesamtsieger des FIA Marathon-Rallye-Weltcup 2007 verloren wegen eines gebrochenen Ganghebels auf der ersten der zwei Wertungsprüfungen des Tages wertvolle Zeit, das zweite Teilstück bewältigten Sainz/Périn mit Bestzeit, fielen aber im Gesamtklassement auf Rang acht zurück. Zu Beginn der Etappe war auf den schlammigen Passagen zusätzlich ihre Sicht behindert. Dabei kam es auf der schmalen Strecke zu einem Zwischenfall. Hiroshi Masuoka (Mitsubishi) und Beifahrer Pascal Maimon hatten am Streckenrand wegen eines Reifenwechsels angehalten. Maimon zog sich eine Fußverletzung zu und musste anschließend aufgeben.

 

Spitzenreiter Stephane Peterhansel hatte sich am zweiten Tag an die Spitze gesetzt und seine Spitzenposition mit einem zweiten Platz auf der heutigen dritten Etappe ausgebaut. "Ein guter Tag für uns trotz der nochmals schwierigeren Bedingungen. Nach den starken Regenfällen waren die Strecken sehr nass und matschig. Dazu kam heute Nebel. Es war ein echter Ritt auf der Rasierklinge. Jetzt fahren wir mit zwei Minuten Vorsprung nach Ungarn zurück. Das ist ein schöner Vorsprung, aber sicherlich kein Grund, um sich auszuruhen."

 

Pech hatte Ellen Lohr, für sie ist die Zentral-Europa-Rallye vorzeitig beendet.
Die frühere DTM-Pilotin war mit ihrem Mitsubishi Pajero von der Strecke abgekommen, hatte sich überschlagen und landete in einem Flussbett.
Lohr und Co-Pilotin Antonia de Roissard blieben unverletzt, mussten aber aufgeben, weil kein Kran zur Bergung des Autos zur Verfügung stand.
 

Die dritte Etappe der Zentral-Europa-Rallye führte nach zwei Wertungsprüfungen rund um Baia Mare nach Debreczin und damit zurück nach Ungarn. Von dort verläuft die Rallye-Route am Mittwoch über insgesamt 580 Kilometer, davon 150 auf Zeit, weiter nach Veszprem. Dabei stehen für die Teams zunehmend sandige Passagen auf dem Programm.