Top-10 der größten Rallye-Enttäuschungen

Nicht alle Rallyeautos waren erfolgreich. Wir haben die größten Flops zusammengetragen. Angefangen vom Alpine A310 bis hin zum Volkswagen Golf G60.

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Nicht alle Rallyeautos waren erfolgreich. Wir haben die größten Flops zusammengetragen. Angefangen vom Alpine A310 bis hin zum Volkswagen Golf G60.

Alpine A310

1973 gewann Alpine-Renault mit der A110 den WM-Titel. Die A310 hätte in die Fußstapfen der flachen Flunder treten sollen, war aber zu schwer und zu groß. Platz Drei war ihr bestes WM-Ergebnis.

Audi Sport Quattro

„Wir wären mit dem langen Quattro und dem neuen 20V-Motor besser gefahren“, da sind sich die Quattro-Bändiger einig. Der „Kurze“ war ein Schuss in den Ofen, ihm gelang nur ein Sieg. Zu wenig für die Allrad-Pioniere.

Citroën BX 4TC

Das vielleicht schlimmste Rallyeauto aller Zeiten: Mit dem Visa hatte Citroën ein geeignetes Auto im Sortiment, entschied sich aber für den schweren und frontlastigen BX mit der äußerst verwundbaren Hydropneumatik.

Lancia Beta Coupé

Parallel zum Stratos versuchte sich Lancia auch an einem Beta Coupé. Der Fronttriebler konnte es aber bei weitem nicht mit dem Donnerkeil aufnehmen. Der einzige mögliche Sieg wurde durch Teamorder verhindert.

MG Metro 6R4

Eigentlich hätte der Metro 1983 erscheinen sollen, und dann wäre er sicher auch für Siege gut gewesen. Aber durch interne Querelen und Fehler von F1-Konstrukteur Williams war die Konkurrenz dem Briten voraus.

Nissan Sunny GTi-R

Mit großem Einsatz wollten die Japaner an alte Erfolge anknüpfen, doch der Sunny war eine Enttäuschung: So saß der Intercooler flach auf dem Motor und wurde spöttisch nur „Interheater“ genannt.

Opel Kadett GT/E 16V

Der C-Kadett hatte mit seinem Zweiliter-Querstrommotor ganz ähnliche Gene wie der Escort RS1800, doch leider brachte Opel den 16-Ventiler nie zum Laufen. Der 8V-Variante aus der Gruppe 2 fehlte es dafür an Leistung.

Peugeot 307 WRC

Marcus Grönholms Gemecker über das Vierganggetriebe des 307, bei dem auch die dicke A-Säule permanent störte, klingt vielen noch heute in den Ohren. Peugeot wäre mit einer Weiterentwicklung des 206 vermutlich besser gefahren.

Toyota Celica GT-Four ST205

Toyota Celica GT Four ST205 Castrol Rally Car

 

Bei Toyota erinnert man sich nicht gerne an diese Celica: Durch die lange Nase und die komplizierte Vorderachse war der ST205 ein gewaltiger Rückschritt. Um konkurrenzfähig zu bleiben, baute TTE einen illegalen Restriktor ein. Die Quittung dafür: Ein Jahr Sperre von der WM.

VW Golf G60

Nach guten Ergebnissen mit frontgetriebenen Golfs ging VW den nächsten Schritt: Die Entscheidung pro Kompressor und gegen einen Turbo sorgte aber dafür, dass der G60 international hinterher fuhr.