AvD-Histo-Monte 2016: Volles Haus zum Jubiläum

Die Starterliste der 20. Histo-Monte steht: 80 Autos mit Fahrern aus acht Ländern werden die Oldtimer-Rallye von Mainz nach Monte Carlo in Angriff nehmen. Das illustre Feld umfasst Fahrzeuge aus fünf Jahrzehnten und von 22 verschiedenen Automarken – das sind doppelt so viele wie bei der diesjährigen Rallye Monte Carlo.

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  • Die Histo-Monte erfreut sich wieder größerer Beliebtheit

    Die Histo-Monte erfreut sich wieder größerer Beliebtheit

Die Starterliste der 20. Histo-Monte steht: 80 Autos mit Fahrern aus acht Ländern werden die Oldtimer-Rallye von Mainz nach Monte Carlo in Angriff nehmen. Das illustre Feld umfasst Fahrzeuge aus fünf Jahrzehnten und von 22 verschiedenen Automarken – das sind doppelt so viele wie bei der diesjährigen Rallye Monte Carlo.

Die Vorjahressieger eröffnen das Feld der 20. Histo-Monte: Dominik an der Heiden/Werner Neugebauer (Opel Kadett C-GTE) werden am 18. Februar um 9 Uhr auf dem Mainzer Domplatz als Erste auf den Weg gen Süden aufbrechen. Ob sie auch als Erste das Ziel im Hafen von Monte Carlo erreichen, zeigt sich auf der 1.700 Kilometer langen Route durch den Pfälzer Wald, den Schwarzwald, den Jura und die Alpen. In den französischen Alpen stehen auch einige Original-Prüfungen der Rallye Monte Carlo auf dem Programm – so „bezwingen“ die Teilnehmer der Histo-Monte den berühmten Col de Turini auf derselben Route wie die WRC-Asse Sebastien Ogier und Co. vier Wochen zuvor. 

Während das Starterfeld der viertägigen Oldtimer-Rallye mit 80 Fahrzeugen etwas kleiner ausfällt als das ihres Vorbilds, ist die Vielfalt ungemein größer. Bei der Histo-Monte werden 22 verschiedene Automarken repräsentiert – doppelt so viele wie beim Auftakt zur Rallye-Weltmeisterschaft 2016. Die Starterliste liest sich wie ein „Who is who“ aus fünf Jahrzehnten Automobilgeschichte. Die Zeitreise beginnt mit dem VW Käfer Baujahr 1953, führt über „Buckel-Volvo“, Porsche 911 und Audi Quattro und endet mit modernen Klassikern wie dem Lancia Delta aus den frühen 90ern.

„Wir sind stolz und froh, dass die Histo-Monte dieses Jahr komplett ausverkauft ist. So viele Nennungen sind in der Geschichte der Rallye nie beim Veranstalter eingegangen. Das zeigt, dass wir bei unserer Erstauflage anscheinend nicht allzu viel verkehrt gemacht haben“, erklärt Rallyeleiter Peter Göbel, der die Veranstaltung mit seiner Agentur Plusrallye 2015 erstmals durchgeführt hat. „Leider hat das große Interesse auch seine Schattenseiten. Wegen behördlicher Auflagen dürfen wir nicht mehr als 80 Autos zulassen. Daran lässt sich leider nichts ändern. Wir versprechen jenen Teams, denen wir dieses Mal absagen müssen, aber eine bevorzugte Behandlung im nächsten Jahr.“

Zu den „üblichen Verdächtigen“ gesellen sich bei der Jubiläumsausgabe der AvD-Histo-Monte aber auch einige außergewöhnliche Fahrzeuge: Jens Prause/Klaus Heitwerth etwa bringen einen Citroen 2CV an den Start. Für den Fall, dass die 28 PS der Ente im Schnee nicht mehr genug Vortrieb bringen, haben die Sauerländer extra ein Paar Ski ans Heck des Citroen geschnallt. Solche Sorgen brauchen sich Reinhard Schade und Dr. Reinhard Wollermann nicht machen. Mit ihrem Mercedes G-Modell sollten sie jedem Wetter trotzen können.

Die wohl exotischsten Autos bringen aber die „Lada Boys“ Dominic Müller/Martin Kohnle sowie Nico Wacker/Florian Buchta mit. Sie vertrauen bei der Winterrallye auf die in Sibirien bestens erprobten Lada 1500 Shiguli 2103. Für weitere Artenvielfalt sorgen auch die Hersteller-Teams von Skoda und Seat Deutschland, die sechs verschiedene Modelle an den Start bringen – ebenso wie den prominentesten Fahrer im Feld. Matthias Kahle, siebenfacher Deutscher Rallye-Meister und sechsmaliger Dakar-Teilnehmer, pilotiert erneut das seltene Sportcoupé Skoda 130 RS.

LINK: Die Starterliste der Histo-Monte 2016 ...